Debian 9 Upgrade mit nginx und PHP 7.2

Ich habe nun alle meine Debian Systeme auf die neueste Version „Stretch“ ohne größere Probleme aktualisieren können.

Da ich in den letzten Jahren allerdings immer größere Probleme hatte und weiß, dass eine gute Anleitung hilfreich sein kann, möchte ich hier meine Vorgehensweise anhand eines Webservers mit Debian 8 beschreiben.

Hintergrund

Gerade bei Webservern ist eine Aktualisierung wichtig, da Sicherheitslücken den Server schnell zu einer Virenschleuder verwandeln können.

Sollte PHP auf dem Webserver verwendet werden, führt kaum ein Weg an einem Upgrade vorbei, da Debian 8 keine aktuelle PHP-Version ausliefert. (Debian 9 zwar auch nicht wirklich aber dazu später mehr …)

Vorbereitung

Folgende Punkte führe ich immer vor einer Webserver-Aktualisierung durch:

  • Wartungsmodus in WordPress / anderen CMS aktivieren
    • Bei größeren Projekten die Nutzer über das Upgrade informieren
  • Wichtige Verzeichnisse sichern (sollte man generell regelmäßig machen), z.B.:
    • Webserver-Verzeichnis (/var/www)
    • /opt Verzeichnis (bei manuell hinzugefügter Software)
    • /home Verzeichnisse (Daten der Unix-Nutzer)
  • Wichtige Dateien sichern
    • z.B.: /etc/crontab mit regelmäßig ausgeführten Skripten
  • Alle Datenbanken sichern

Aktuelle Pakete herunterladen

Mit

apt update

und danach

apt upgrade

aktualisiert man die aktuellen Pakete.

Alte Sources sichern

Damit man bei Problemen schnell wieder auf Debian Jessie wechseln kann, ist eine Sicherung der alten Sources List hilfreich:

cp /etc/apt/sources.list /etc/apt/sources.list_backup

Wichtig: Sollte es auch Dateien unter /etc/apt/sources.list.d geben, ist auch eine Sicherung dieser Dateien nicht überflüssig!

Neue Sources pflegen

Nun sollte man den Namen der alten Version durch den Namen der neuen Version in der Sources.list und allen anderen Dateien unter z.B.: /etc/apt/sources.list.d aktualisieren. sed ist für solche Aufgaben perfekt geeignet:

sed -i 's/jessie/stretch/g' /etc/apt/sources.list

Pakete aktualisieren

Nachdem wir nun die Quellen auf die neue Version geändert haben, können wir die Paketquellen mit den folgenden Befehl aktualisieren:

apt update

Anschließend aktualisieren wir die Pakete wieder mit:

apt upgrade

Hier kann es sein, dass wir den Befehl mehrmals ausführen müssen und gefragt werden, ob wir die aktuellen Konfigurationsdateien behalten wollen oder neue Konfigurationsdateien übernehmen (letzteres sollte nur gemacht werden, wenn nichts an den Konfigurationen geändert wurde).

Systemupgrade abschließen

Mit den bisherigen Befehlen wurden noch nicht alle Pakete aktualisiert. Um das Systemupgrade abzuschließen, benötigen wir eine Ausführung des folgenden CLI-Befehls:

apt dist-upgrade

Systemupgrade prüfen

Nach einem großen Upgrade empfiehlt sich ein Neustart, welcher mit

reboot

durchgeführt werden kann.

Um festzustellen, ob wir die gewünschte Version haben, kann man diese mit cat ausgeben lassen:

cat /etc/issue

PHP aktualisieren

Zum Zeitpunkt dieses Posts gibt es noch keinen mir bekannten Weg, um PHP direkt von den Debian Sources zu beziehen. Deshalb müssen für PHP 7.2 Fremdquellen genutzt werden. Bei Fremdquellen sollte immer auch auf das Sicherheitsrisiko geschaut werden.

Vorerst sollten wir PHP deinstallieren:

apt purge php*

Anschließend den Schlüssel des fremden Repos importieren:

wget -qO - https://packages.sury.org/php/apt.gpg | sudo apt-key add -

Um dann die Quelle in eine Sources List zu speichern:

sudo echo "deb https://packages.sury.org/php/ $(lsb_release -sc) main" | sudo tee /etc/apt/sources.list.d/php.list

Die Paketquellen aktualisieren wir wieder mit:

apt update

Nun können wir endlich die neue Version von PHP installieren:

sudo apt install php7.2

(hier können natürlich auch noch weitere Pakete wie php7.2-imap gewählt werden)

nginx anpassen

Da ich gerne nginx als Webserver verwende, musste ich für die neue PHP-Version auch den Socket in den sites-available aktualisieren.

Dafür wechseln wir erst in das Verzeichnis der virtual Hosts:

cd /etc/nginx/sites-available/

Danach bearbeiten wir die gewünschte Website mit einem Editor unserer Wahl – z.B.: nano.

Wir suchen erst nach fastcgi_pass und passen die Zeile dann wie folgt an:

fastcgi_pass unix:/var/run/php/php7.2-fpm.sock;

Um die Änderung aktiv zu schalten, müssen wir den Webserver noch neu starten:

systemctl restart nginx.service

Ich hoffe, meine Erklärung des Debian Upgrades war hilfreich. Wenn ihr zukünftig Tutorials zu Themen wie Debian Webserver erhalten möchtet, könnt ihr mir gerne auf Twitter folgen.

Wie man ein Cover erstellt!

Hi, da ich selber gerade versuche von ein paar Cover zu erstellen, möchte ich heute zeigen, wie man ein Cover erstellt.

  1. Ein passendes Lied suchen
  2. Das Lied downloaden (Falls man es noch nicht hat)
  3. (Nur wenn man kein Instrumental-Teil erstellen will) nach den reinen Instrumental-Teil des Songs suchen (Auf YouTube z.B.: mit „Eminem – The Real Slim Shady – Instrumental„)
  4. Nach den Lyrics googeln (z.B.: „Eminem – The Real Slim Shady – Lyrics„)
  5. Die Lyrics ausdrucken
  6. Audacity herunterladen (Falls nicht vorhanden)
  7. Mikrofon (Es geht auch das vom Headset) anschließen
  8. In Audacity ein neues Projekt erstellen, die Instrumental-Datei importieren (evtl.: auch das ganze Lied importieren, falls man zusammen mit dem Songtext singen will)
  9. Aufnahme starten (Normalerweise sollte beim Aufnehmen die importierte Datei abgespielt werden, falls man das nicht mag, kann man es abstellen)
  10. Ergebnis anhören (evtl.: noch bearbeiten)

PS.: Vielleicht veröffentliche ich bald ein paar Lieder 😀

Alter Content …

Auf meinen News-Portal, das ich wegen Sicherheitsprobleme geschlossen habe, waren ein paar Texte. Da im Internet Texte Besucher anlocken und Besucher Werbung sehen, für die ich Geld bekomme, hier die (alten) Texte:

Die Pleite der Internet-Unternehmen

Das Internet – Medium der Zukunft, das dürften sich so manche Unternehmer denken. Aber viele überschätzen sich, kopieren Erfolgskonzepte oder verhalten sich einfach nur leichtsinnig.

Zwar gibt es zurzeit nicht mehr so viele Pleiten wie nach der Dotcom-Blase (im Jahre 2000), aber Internet-Unternehmen haben nach wie vor das Problem, dass sie meistens keine materiellen Produkte verkaufen, sondern Werbeplätze, und wenn ein großes Portal einfach mal die Kosten für die Werbeplätze senkt, dann müssen kleinere Portale auch die Preise senken, um nicht die Werbekunden zu verlieren.
So kann die ganze Branche schnell ins Wanken geraten. Dazu kommen dann noch so „schlaue“ Unternehmer wie die Samwer-Brüder, die einfach das Erfolgskonzept erfolgreicher Internet-Unternehmen kopieren: 2012 haben sie die Website Pinterest.com geklont und „Pinspire.de“ erschaffen. Allgemein lieben die Brüder es anscheinend, sich von Erfolgreichen Webseiten inspirieren zu lassen, sehr viele ihrer Firmen bauen auf diesem Schema auf. Einige auch erfolgreich. (Siehe: http://www.gruenderszene.de/allgemein/samwer-offline-pleite-2012) Neu ist die Idee ja nicht, selbst Bill Gates hat sich ja bei Apple inspirieren lassen …
Aber nicht nur Kopierer und Preis-Senker können anderen Unternehmen Probleme bereiten: Manche Unternehmer melden ihre Firma ein paar Monate kurz nach der Gründung auch gleich wieder Insolvenz. Die Gründe haben fast alle mit Überschätzung und Leichtsinn zu tun: zu wenig Besucher / Kunden, zu große Konkurrenz, …
Und das, obwohl sehr viele Startups viel Geld von Investoren bekommen (zum Beispiel hat Ashton Kutcher in das Berliner Startup Amen. investiert).
Welche Startups als nächstes Pleite gehen, wird man teilweise auch schwer zu schätzen haben, da sich gerade deutsche Neustarter besser darstellen, als sie sind.

Browsergames vs. Clientgames

Aktuell gibt es mehr Browsergames als Clientgames und für die Programmierer ist es auch einfacher, Browsergames zu programmieren, aber werden die Browsergames bald die Clientgames ablösen?

Wohl kaum, denn bei Clientgames sind meist Grafik, Sound und Bewegungsabläufe besser, da das Web noch nicht die Möglichkeiten bietet, grafisch aufwendige Browsergames zu machen. Hier mal die Vor- und Nachteile beider Spielarten im Überblick:

Clientgames:

Meist erst eine Registration auf der Webseite des Spiels, danach folgt der Download.
Clientgames nerven manchmal mit Updates, denn diese müssen immer vor dem Spielen durchgeführt werden und können Stunden andauern. Dafür bieten sie aber meist eine schöne 3D-Grafik und Bewegungsabläufe, wie man sie aus offline Spielen kennt. Allerdings muss man meist für längere Zeit Kämpfen und eingeloggt bleiben, da man bei Abbruch eines Kampfes längere Zeit keinen Kampf mehr durchführen darf.
Clientgames haben oft eine lange Entwicklungszeit hinter sich, deshalb wundert es mich auch nicht, dass manche Geld kosten.

Browsergames:

Nach dem Registrieren auf der Webseite folgt meistens eine kurze Einführung („Tutorial“), danach kann man von überall zu jeder Zeit das Spiel auf jedem Internetfähigen Gerät spielen.
Dadurch, dass die Programmierer und Grafiker immer neue Funktionen und Elemente hinzufügen können, kann sich die Spielwelt oft verändern und es können jederzeit Updates durchgeführt werden. Außerdem kann man sich jederzeit ausloggen.
Browsergames sind zudem meist kostenlos.

Fazit:

Browsergames sind für Menschen, die wenig Zeit haben und viel unterwegs sind ideal.
Clientgames sind für Leute, die gerne aufwendige Spiele spielen und nicht so oft an einen anderen Computer müssen ideal.

15 Programme, die Entwickler haben sollten!

Generell kann man als Entwickler mit (fast) jeder Software perfekte Ergebnisse hervorbringen, es gibt allerdings viele Programme, die das erleichtern und in manchen Bereichen schon zu Standards wurden.

Deshalb kommt hier nachfolgend eine Liste mit fünfzehn Programmen, die für viele Entwickler in den Bereichen Grafik, Programmierung, Video und Spieleentwicklung nützlich sein könnten. (Aufgeteilt in Windows und Linux-Programme)

Windows

Grafik

1. Photoshop
Download

2. Illustrator
Download

3. Blender
Download

4. GIMP
Download

5. Inkscape
Download

Programmierung

6. Dreamweaver
Download

7. Notepad++
Download

8. Visual Basic Express
Download

9. Visual C# Express
Download

10. Visual C++ Express
Download

11. XAMPP
Download

Video

12. VirtualDub
Download

13. CamStudio
Download

Spieleentwicklung

14. Unity
Download

Linux

Grafik

GIMP
Download

Inkscape
Download

Programmierung

XAMPP
Download

15. Gedit
Download

Was war, was kommt und was wird.

Die erste Version dieser Webseite gab es bereits 2009, damals noch als einen Überblick meiner „nPage.de“ (Ein „Homepage-Baukasten“) Projekte …

… den Anfang machte eine sinnlose Testseite auf einem „Homepage-Baukasten“ namens „Oyla“, der einzige Grund, weshalb ich diese Homepage damals erstellt hatte, war der, dass ich wissen wollte wie das so ist und ich an der Technik interessiert war.
Nach einiger Zeit löschte ich dann wieder die Webseite und gründete auf einem anderen kostenlosen „Homepage-Baukasten“ die Webseite „Homepage-versammlung“. Diese bot einen Dienst zum Eintragen der eigenen Website. Mit der Zeit gründete ich immer mehr Webseiten auf diesem „Homepage-Baukasten“ und erstellte zur Übersicht (für mich selbst) dieser Homepages „Wronnay“.
Inzwischen hatte „Homepage-versammlung“ mehrere Tausend eingetragene Webseiten und mehrere Registrierte User, also kaufte ich die Domain „Homepage-versammlung.de“.
Da sich mit der Zeit meine HTML und CSS Kenntnisse verbessert hatten, beschloss ich erste Versuche auf den Webhoster „Redio“ zu machen. Nachdem ich herumexperimentiert hatte, wechselte ich zu „lima-city“ und begann mit der PHP-Programmierung einer neuen Version von Homepage-versammlung. Diese scheiterte jedoch. So beschloss ich, die „.de“-Domain zu löschen und meine Accounts bei sämtlichen Webhostern und „Homepage-Baukasten“ ebenfalls zu löschen.
Nach ein paar Monaten fing ich dann wieder an, allerdings mit einer kostenlosen „.tk“-Domain. Ich verbesserte schnell meine Kenntnisse, hatte aber Probleme mit meinem Webhoster, der ständig Ausfälle hatte. Ich suchte also einen anderen Webhoster, der eine Linkliste (mit Bannertauschsystem) erlaubt, konnte aber im kostenlosen Bereich nichts finden. So kam ich zu meinen ersten kostenpflichtigen Webhoster („Hetzner“). Da ich aber immer wieder günstigere Angebote bei anderen Webhostern (wie „Netcup“) fand, kündigte ich bei Hetzner, ließ aber die Domain (Wronnay.net) zu „lima-city“ übertragen. Während dieser ganzen Suche nach dem passenden Webhoster entstanden verschiedene Projekte.
Darunter: Wronnay.net (Webdesign & Programmierung), Homepage-versammlung.tk (Linkliste & Bannertausch), celzekr.tk (kostenlose Webdesign-Vorlagen), Scripts.Wronnay.net (kostenlose PHP-Scripts) und mein Blog (Blog.Wronnay.net).
Auf meinem „kostenlosen“ Webhoster, den ich jetzt bezahlte (wegen der „.net“-Domain), entstanden nun ständig neue Projekte wie ein Tier-Blog und ein Url Shortener.

Umstellung auf Ubuntu

Von Win7 auf Ubuntu 12.10

Von Win7 auf Ubuntu 12.10

Pünktlich zum Jahresanfang habe ich beschlossen, von Windows 7 auf Ubuntu zu wechseln. Ich habe es einfach satt, für ein Betriebssystem zu zahlen, wenn ich ein anderes, das sicherer ist und mir von der Benutzeroberfläche besser gefällt, kostenlos bekomme. Außerdem ist Ubuntu Open Source und ich habe vor, meine nächsten Scripte bzw. Programme auch als Open Source zu veröffentlichen. Zwar gibt es für Ubuntu nicht so viele Programme wie für Windows, aber für mich reichen sie aus.

WordPress aktualisiert und eventuellen Spam gelöscht!

Da vor kurzem eine neue WordPress Version herausgekommen ist, habe ich WordPress aktualisiert und mögliche Spam-Kommentare gelöscht!

PS: Falls die Kommentare kein Spam waren, kann ja hier gerne der Verfasser schreiben, warum er immer eine andere E-Mail Adresse angegeben hat.