MacBook Air 2008: Gerät muss neugestartet werden

Vor Kurzem hatte ich bei einem MacBook Air von 2008 (das erste MacBook Air Modell) mit Mac OS X Snow Leopard das Problem, dass jedes Mal nach dem Starten die Meldung „Sie müssen den Computer neu starten. Halten Sie den Ein- Ausschalter gedrückt bis das Gerät ausgeschaltet ist und drücken Sie ihn dann erneut.“ kam. Diese Meldung kann man leider nicht wegklicken …

Es war komplett irrelevant, wie oft ich das Gerät neu gestartet, die Festplatte formatiert oder das Betriebssystem neu installiert habe – auch das Zurücksetzen von SMC und PRAM (SMC:
http://support.apple.com/kb/ht3964, PRAM: http://support.apple.com/kb/ht1379) hat nichts gebracht. Das Problem hatte ich solange, bis ich nach einem Neustart in die Details des Fehlerberichts geschaut hatte. Dort stand folgendes:

Invalid backlight duty cycle value"@/SourceCache/GraphicsDrivers/GraphicsDrivers-5.48.6/Common/GLKernel/Inte l/IntelIntegratedFramebuffer/IntelGMAX3100FB.cpp

Aha. Es hat also etwas mit der Hintergrundbeleuchtung zu tun. Nach einer kurzen Suche fand ich den folgenden Beitrag: https://discussions.apple.com/thread/4246550?tstart=0

In diesem Beitrag wird auf zwei Lösungen hingewiesen und das Problem beim Namen genannt – es ist eine „Kernel Panic“. Bei der einen Lösung muss eine Datei von einem älteren OS X Betriebssystem mit dem aktuellen Betriebssystem ausgetauscht werden, in der anderen Lösung wird ein Ordner (bzw. eine Kernel Erweiterung – KEXT steht für „Kernel Extension“) einfach gelöscht. Dadurch lässt sich zwar die Helligkeit des Bildschirms nicht mehr einstellen, das MacBook zeigt aber auch keine Fehlermeldungen mehr an und funktioniert. Diese Lösung möchte ich nun präsentieren.

Schritt 1:

Beim Starten des MacBooks die Tasten „cmd“ und „s“ gedrückt halten, bis weißer Text auf schwarzen Hintergrund angezeigt wird. Hierdurch kommt man in den „Singel-User-Mode“ (FreeBSD-Nutzer kennen das ^^)

Schritt 2:

Da wir Änderungen an Dateien machen wollen, geben wir folgendes ein:

Zuerst:

/sbin/fsck -fy

Anschließend:

/sbin/mount -uw /

Schritt 3:

Nun erstellen wir ein Backup-Verzeichnis zum Sichern des Ordners:

mkdir /oldext

Schritt 4:

Danach kopieren wir das Verzeichnis entweder mit

mv /System/Library/Extensions/com.apple.AppleBacklightExpert.kext /oldext

oder (bei mir) mit

mv /System/Library/Extensions/AppleBacklightExpert.kext /oldext

Schritt 5:

Wir haben den Ordner nun gesichert und können ihn löschen:

rm -rf /System/Library/Extensions/com.apple.AppleBacklightExpert.kext

oder

rm -rf /System/Library/Extensions/AppleBacklightExpert.kext

Schritt 6:

So. Mit

reboot

starten wir – danach sollte der Fehler verschwunden sein. (Wenn er nicht verschwunden ist, hilft evtl. ein Zurücksetzen des SMC und PRAM)

WebPage4.Me Relaunch

WebPage4.Me war ab 2013 ein Portal zum Erstellen einer Website mit verschiedenen CMS. Man konnte dort unter anderem WordPress Blogs oder Webseiten mit meinem eigenen CMS („WronnayCMS“, aktuell nicht verfügbar) erstellen.

Das Portal wurde ca. 2014 geschlossen, da der Wartungsaufwand zu hoch war (damals hatte ich für die Verwaltung noch ein eigenes System genutzt, jeder Nutzer bekam eine eigene Datenbank und Subdomain und konnte externe Domains aufschalten, dadurch musste mit jeder neuen WordPress / Joomla, etc Version der (sehr aufwendige) Installationsvorgang angepasst werden).

Gestern habe ich auf Basis von WordPress Multisite das Projekt mit einem für mich viel geringeren Wartungsaufwand neu gestartet. Das neue Webdesign kann man durchaus den Minimalismus zuschreiben. Mein Ziel ist es, den Wartungsaufwand so gering wie möglich zu halten, d. h. es werden alle wiederholenden Vorgänge automatisiert.

Piwik / WordPress Remote Update

Wie ich teilweise bereits auf meinem persönlichen Blog erwähnt habe, wurden von mir in letzter Zeit Python Scripts zum Aktualisieren von WordPress und Piwik über die Kommandozeile geschrieben.

Wenn man diese z.B.: als Cronjob laufen lässt, kann man von einem entfernten Gerät die Piwik- oder WordPress Instanz automatisch aktualisieren lassen.

Das ist in manchen Fällen recht nützlich.

Downloaden kann man die beiden Programme von GitHub, eine Installationsanleitung ist in der jeweiligen README.md Datei:

Bei Fehlern / Problemen kann gerne im jeweiligen GitHub Repo ein Issue erstellt werden.

Linux: Acer Laptop mit Intel Prozessor hängt sich auf

Bei einem Acer Laptop von 2014 mit einem Intel® Pentium(R) CPU N3530 Prozessor hatte ich vor ein paar Wochen das Problem, dass sich der Laptop nach dem Hochfahren immer wieder aufgehängt hat und man nichts mehr machen konnte. Nur ein Ausschalten des Geräts behob das Problem.

Ich habe daraufhin verschiedene Linux Derivate wie Ubuntu 16.04, elementary OS Loki sowie FreeBSD ausprobiert. Bei allen Linux Betriebssystemen hatte ich das gleiche Problem. Bei FreeBSD hatte ich zwar dieses Problem nicht, allerdings konnte ich den Rechner nicht herunterfahren (nur bis zum „System has stopped“, kein Poweroff möglich) und mein Touchpad wurde nicht unterstützt.

Ab diesen Punkt habe ich einen Richtungswechsel gewagt und einfach die HDD durch eine SSD, die noch rumlag ersetzt. Das hat aber auch nichts gebracht. ^^

Lange Rede, kurzer Sinn: Das Problem liegt am Linux Kernel und kann ganz einfach mit einem Update auf einen Kernel über Version 4.8 behoben werden. Das Update kann man unter Debian ganz einfach mit dpkg -i durchführen, wenn man davor die Kernel-Dateien als .deb heruntergeladen hat. Ubuntu 16.10 verwendet schon den Kernel 4.8 – hiermit habe ich in meinem Fall keine Probleme.

Alternativ hat bei mir auch folgendes Workaround funktioniert:

  1. Editieren der
    /etc/default/grub
  2. Nun unter
    GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT

    das folgende innerhalb der Anführungszeichen („“) Einfügen:

    quiet splash intel_idle.max_cstate=1 modprobe.blacklist=dw_dmac,dw_dmac_core
  3. Sollte das auch nicht helfen, kann man noch versuchen, im Recovery Modus (kann man unter Grub beim Starten auswählen) die folgenden Befehle auszuführen: Erst
    X -configure

    danach die erstellte xorg.conf nach /etc/X11 kopieren und anschließend folgende Optionen setzen:

    Option     "NoAccel" "True"

    und

    Option     "DRI" "False"

    .

Ubuntu 16.04: phpMyAdmin zeigt PHP-Code an

Dieses Wochenende habe ich mir einen neuen Rechner zusammengebaut. Nach der Installation von phpMyAdmin zeigte dieses allerdings nur PHP-Code an.

Das Beheben des Problems ist eigentlich ganz einfach. Man muss nur mit dem folgenden Befehl ein fehlendes Paket installieren:

sudo apt-get install libapache2-mod-php7.0

Verkaufe christoph.work Domain

UPDATE, 11.06.2016: Ich verkaufe nur die christoph.work Domain, da bei ät.xyz noch eine Transfersperre aktiv ist und ich noch prüfen muss, ob ich diese aufheben kann.

Fast genau 1 Jahr ist der letzte Beitrag in diesem Blog her aber nun schreibe ich mal wieder etwas.

Ich verkaufe zwei Domains, die sich bei mir im Laufe der Jahre angesammelt haben, ich aber nicht benötige auf Sedo.de. Die Preise habe ich dabei bewusst niedrig gehalten, daher werde ich diese nicht mehr ändern.

Nachfolgend die Domains:

  • ät.xyz
    • Eine sehr kurze (nur zwei Buchstaben) Domain
    • Perfekt für einen eigenen Shortener wie bit.ly
    • Oder für Hoster in der Form username.ät.xyz
    • Ist nicht, wie die meisten anderen kurzen .xyz Domains eine Premium-Domain, sondern eine ganz normale Domain mit entsprechenden Kosten
    • Könnte man als alternative Aussprache von at.xyz oder @.xyz vermarkten
  • christoph.work
    • Perfekt für Menschen mit dem Namen Christoph
    • z.B.: als Portfolio-Seite oder als private Website

Drei neue Domains

Mit diesem Beitrag werden gleich drei neue Domains vorgestellt:

  • wronnay.com – Zukünftige Unternehmenswebseite
  • server.blue – In Zukunft soll man wie bei vserver.pw hier Server bestellen können
  • cable.blue – Unter dieser Adresse soll ein Shop für Kabel entstehen

Tutorial: Einen Debian Server absichern

In letzter Zeit werden immer wieder Server für Projekte von „Wronnay“ eingerichtet. Um das Ganze etwas bequemer zu machen, wurde von mir ein Bash-Script erstellt, dass die Grundeinrichtung etwas vereinfacht. Ich möchte jetzt eine kleine Anleitung veröffentlichen, die die Verwendung dieses Scripts erklärt.

Informationen über das Script:

  • Es steht unter der GNU General Public License
  • Es aktualisiert die installieren Pakete
  • Es installiert folgende Pakete: ufw rkhunter fail2ban nano sudo htop whois
  • Es setzt einen Cronjob für tägliche Paket-Updates
  • Es erstellt eine Grundkonfiguration für die Firewall „ufw“
  • Es erstellt einen neuen Benutzer
  • Der Standard-Port für SSH wird geändert und der Login mit dem „root“ – User verboten

Verwendung:

Bevor das Script heruntergeladen werden kann, müssen erst die nötigen Pakete zur Verwendung installiert werden:

Zuerst benötigen wir Root-Rechte:

su

Jetzt installieren wir die benötigten Pakete:

apt-get install nano git

Nun können wir das Script downloaden:

git clone https://github.com/CMiksche/DebianServerBasicConfig.git

Anschließend wechseln wir in das Verzeichnis:

cd DebianServerBasicConfig

Und geben in der config.sh – Datei unsere gewünschten Daten (Benutzername, Passwort, SSH-Port) ein:

nano config.sh

Nach dem Abspeichern der Datei geben wir der Install-Datei noch die passenden Rechte:

chmod 0777 install.sh
chown root install.sh

So. Jetzt können wir die Datei auch ausführen:

./install.sh

Danach müssen wir nur noch das Script löschen:

cd ..
rm -R DebianServerBasicConfig

Fertig. Bei dem nächsten Einloggen über SSH ist jetzt nur noch zu beachten, das man den neuen Port, Benutzer und das neue Passwort verwenden muss.

Vorerst keine Suche mehr

Die bisherige Suchmaschine unter „Wronnay.net“ gibt es vorerst nicht mehr. Das dürfte allerdings auch kaum jemanden interessieren, da die Suche sowieso sehr unbekannt war.

Weil die Funktion so unbekannt war, habe ich auch auf dem Server ein Upgrade auf Debian Jessie („8“) ausprobiert, was allerdings schief lief. Deshalb gibt es seit gestern unter „Wronnay.net“ meine ehemalige Projektübersicht.

Die Suche wird vielleicht bald wieder auferstehen, wenn ich eine Lösung gefunden habe, wie ich meine Anpassungen am Server auf die neue Version von Debian umstellen kann. Vielleicht werde ich die Suche aber trotzdem nicht wieder aktivieren – der Dienst wurde so gut wie nie genutzt, hatte allerdings eine sehr hohe Serverauslastung …